Von Tisie
Alte Väterhunde – Ein kurzer Blick aufs Zeiteisen und schon stand Taxi Kopp vor der Tür. Martin hatte nämlich Fahrdienst. Ich war die letzte Haltestelle und der Rest der Checkoleros lag schon verstreut auf der Rückbank. Torsten grübelte, welche Farben er heute aus seinem Schminkset auflegen sollte, der blonde Rasselöwe dudelte vor sich rum und zählte die Regentropfen auf dem Seitenfenster und Mark hatte wieder mal den ganz dicken Hals, weil Ghi ihm lüstern am Ohrläppchen rumfingerte. Der Kollege guckte wie 10 Jahre Migräneforschung. Egal. Koppi gab ordentlich Pferdchen und pünktlich zum 234. Pilsgedeck trafen wir in Nothberg ein. Hier wurde alljährlich der Väter gehuldigt, und zwar auf würdigste Weise. Nothberg glich in diesem Jahr einem Eisfach – aber 3 Sterne. Und weit und breit keine Aussicht auf heiße Liebe. Egal. Unter großem Hallo enterten wir die Bühne. Viele Freunde drückten uns warm an sich. Einige gaben auch Zunge. Hier fühlen wir uns wohl. Die Show konnte starten. Wir waren heiß wie Frittenfett. Aber Hela Premium Edition. Nur für Kenner. Nothberg war trotz frostiger Temperaturen in bester Stimmung. Es war voll wie auf der A1 kurz vor einem FC Spiel. Das Leben wie es sein muss. Alle Daumen hoch. Wir Männer haben einfach den evolutionären Vorteil, dass uns unser Niveau völlig absurd ist und wir uns irgendwann einfach nur zulöten und so hatten einige Väter wirklich einige Oktan im Kanister. Die zogen sich aber auch die übelsten Sachen querbeet durch die Schläuche. Chapeau meine Herren Erzeuger. Aber am Day after yesterday werdet Ihr die ganz engen Mützen aufhaben. Keine Illusionen. Zurück zum Tatort. Bei Hey Jude,
dass wir in bester Tanzkapellenmanier spontan auf Wunsch zum besten zelebrierten, kochte die Stimmung hoch wie Omas ungarischer Bohneneintopf. Nothberg hat wieder mal das gehalten, was uns seit Jahren versprochen wird. Es ist immer hochprozentig und feddisch. Yes. Ach ja, einige sprechen mich in letzter Zeit vermehrt auf meine Brille an. Ich sähe aus wie Puck die Stubenfliege. Liebe Freunde, leider haben mir die Alkohol- und Spielsucht 85 Prozent meines Augenlichtes genommen. Auf der Bühne muss ich diese Brille tragen, auch in der Größe. Für meinen Blindenhund ist es nämlich zu laut da oben. Helft mir bitte damit umzugehen. Es ist sicherlich schwer genug. In stiller Dankbarkeit…… Ein weiterer Dank geht an dieser Stelle an meine Hundenanny Domenica, die sich rührend um meinen Zoltan von der Vogelweide kümmert, wenn ich mucken gehe.
Erfreuliche Randnotiz: Die Edelfans Marcel und Bernd haben sich nach langer Abstinenz auch endlich nochmal blicken lassen. Sie drängten sich mir auf und faselten irgendwas von bahnbrechender und noch nie dagewesener Wiedergutmachung. Mein müdes Lächeln haben sie euphorisch ignoriert. Nicht ignoriert haben wir, dass Ihr in der hintersten Ecke des Platzes rumgelungert habt. Das war schon ganz nah am Notausgang Oberrang G3. Am besten lest Ihr Euch nochmal die Verhaltensregeln im JBH Grundgesetz §1 Absatz 4.2 für Edelfans durch. Dann wisst Ihr auch, wo Ihr Eure müden Knochen beim nächsten Konzert abzulegen habt. VERSTANDEN!!!!!????!!!! Unfassbar.
Das Foto des Tages (hier links) geht an die Vorsitzende der Edelfans, Kathrin. Ohne Worte. DEIN FREUND hätte Dich nicht besser treffen können. Das muss wahre Liebe sein. “Viel Glück und viel Segen, auf alle Euren Wegen”…..lalala. “Kleines Senfkorn Hoffnung”….lalala. Wer die Lupe übrigens ganz scharf stellt, entdeckt hinten Links im Bild den Ohr-Terminator. Kann ein Mann entschlossener gucken? Upsala, ich schweife ab.
So – ein ereignisreicher Tag ging irgendwann zu Ende und wie die Überschrift dieses Eintrages schon verrät: Kopp is back. Und wie. Nachdem wir einen kleinen, sagen wir mal pre-appettitlichen, Snack beim Türken unseres Vertrauens durch die Schläuche gleiten ließen, war es endlich wieder Möwe Kopp, der uns – verkleidet als quengelnder 3 Jähriger im Eisgeschäft - in sein neues Cafe zur Goldenen Möwe einladen wollte. Herrlich. Es fühlt sich einfach nur schön an, wenn man wieder zu Hause ist. Wir mussten es zwar verschieben auf Samstag, aber nur, um die Spannung noch etwas hoch zu halten. Ehrenwort. Wir sind doch Kameraden.
So, heute sind wir auf der Hochzeit von Annika. Jetzt denkt Ihr sicher “Who the…..” na na na. Sowas sagen wir hier nicht. Ist das nicht kleine Süße aus Verbotene Liebe? Nein, Ihr Amateure. Sie ist aus dem Marienhof…. oder Marienhospital…. Es war irgendwas mit Marien. Oder ob Ihre Mutter vielleicht Maria heißt? Egal. Was unser Tonkutscher Willi sicher zu wissen glaubt, ist, dass er ihr Vater ist. Also von Annika. Naja, und Annika traut sich. Und Willi traute sich uns einzuladen. Und Ghi traut sich sicher wieder den Bräutigam zu verführen. Und mit ein wenig Glück traut Ihr dann morgen Euren Augen nicht, was wir uns trauen alles von dieser Trauung hier zu berichten, natürlich immer beinhart und ganz dicht dran an den Fakten. Mein Trainer in der A-Jugend, Gerd Gerken, hat immer gesagt: “Männer, Ihr müss da hinjehen wo et weh tut!”
Traute Grüße,
Jukebox Heroes feat. Willi Manilli
P.S. Ghi, wo bleibt die Kolumne??????????
Von Tisie
Alle Höllenhunde, endlich haben uns die traditionellen Mai-Feierlichkeiten wieder. Zum ersten Mal zu Gast in Eschweiler über Feld folgten wir dem grünen Teppich in die heiligen Hallen des Felder Junggebliebenen-Vereins. Mit Ausrufezeichen. Insider.
Destination Eschweiler über Feld. Ganz Deutschland ist von DSL Anschlüssen, Kabelfernsehen und Handynetzen übersäht. Sagte ich ganz Deutschland? Ein kleines alemannisches Dorf jenseits aller bekannten Stadtmauern leistet erfolgreich Widerstand. So spielten wir unser erstes Konzert in der Bandgeschichte auch unplugged und romantisch im Kerzenschein, da in EÜF der Strom nach dem Sandmännchen abgeschaltet wird. Prima, wir waren begeistert. Das tat der Stimmung im prächtig geschmückten Festzelt jedoch keinen Abbruch. Der Wirt verteilte Selbstgebrannten, der einem die Fänden aus der Wunde zog. Alle Daumen hoch mein Freund. Das Königspaar war wunderhübsch anzuschauen. Alles verlief harmonisch und alle hatten sich lieb, bis, ja bis die Komakolonne aus Niederzier aufgekreuzt ist. In bester Chuck Norris Manier gaben sie uns die Hohe Fünf und enterten mit Krawall und Remmi Demmi den Tanzboden. Letzteren schickten sie in die ewigen Jagd Gründe und lieferten so feinsten Schmökerstoff für die RTL-Action-News. Der Wirt hatte die ganz dicke Goldader am Hals. Die Jungs machen aber wirklich auch keine Gefangenen. Nur das perfekt eingespielte Guitar-Hero Duo „Bernhard und Bianca“ konnten die Eingeborenen-Gesänge der Zierer Hirtenjungen für ein paar Minuten stoppen. B&B gaben alles und verwandelten den Trachtenball in eine Rockarena mit 50.000 jubelnden Menschen, nur Stehplatzkarte, klar.
Hinter der Bühne war diesen Samstag leichtes Feierbesteck angesagt. Tuffi Schnuffi Hasenkäfer, der Bunnycheckolero Number One feierte nämlich happy birthday und hatte feinstes Stöckelwild am Start. Die Damen hatten Premiumqualität. Mindestens Salon Monique oder Pascha 12. Stock. Außerdem hatte Tuffi beim Wirt noch ne Batterie Kristall gebunkert. Beim Ammer gelernt ist nun mal beim Ammer gelernt. Unser blonder Rasselöwe machte mich derweil aufmerksam auf eine in weißer Bluse gekleidete Zofe, die erfolglos versuchte eins von Martins Menuetten nachzutanzen. Niedlich die Kleene. Das nächste mal versuch es einfach mit Alkohol. Hilft immer.
Nach langem Schnick und Schnack fielen wir uns um 3 Uhr alle obsessiv in die Arme und verabredeten uns wie immer im Gasthaus zur goldenen Möwe. Absackersnack. Doch aus irgendeinem uns unerklärlichen Grund wollte Partyhippe Kopp nich mit. Mama hätte pünktlich das Essen aufm Tisch oder so nen Quark wollt er uns verzapfen. Aber am Tresen nem Partyküken noch bis tief in die Nacht am Silberarmreif rummachen und von Deiner Finca auf Mallorca, Deiner Yacht und Deinen erst 30 Lenzen erzählen. Nee, isssss klar. Jedenfalls haben wir in der goldenen Möwe dann nen fetten Deckel gemacht. Spesenkonto 345, M. Kopp. Kein Thema, wir sind ja vertrauenswürdig.
Wir sehen uns Vatertag in Nothberg. Und bringt reichlich von Euch mit. Wir können es gebrauchen.
Macht´s gut solang. Jeck.
Die goldenen Helden feat. Möwe Kopp
P.S. Vielen Dank an Vedat Rakete für die geilen Pics…Yes män.
Von Tisie
Alle Höllenhunde. Wir sind mitten in der Fastenzeit und jetzt erst kommt der schleimige Auswurf zur größten Traditionsveranstaltung im Rheinland – Karneval. Die Redaktion hat so elendig hart gefeiert, dass alle Schläuche verstopft waren und heute erst eine würdige Nachlese zu diesem ereignisreichen Kulturevent möglich ist.
Karneval – ein Pflichttermin für die Checkoleros der JBH-Bande. Wir erinnern uns noch gut ans letzte Jahr, als Marc 3 Tage lang auf nüchternem Magen Asbach-Cola mit Aspirin gesoffen hat, während Ghi ihm erzählte, er sei ein Nachfahre von Roy Black. Dieses Jahr war alles anders – Marc ließ Aspirin weg, Ghi ließ Black weg und fügte Siegfried hinzu. Verstanden? Ja, dann seid Ihr auch Checkoleros. Weiter. Was gab es Neues in diesem Jahr? Martin hatte Fahrdienst. Soll heißen, dass er jeden kleinen Helden persönlich abgeholt und wieder nach Hause gefahren hat. Alle Daumen hoch. Er erwies sich als schneller und geschickter Fahrer. Auch auf Schnee. Abend für Abend trat er das Pedal gen Süden, gab ordentlich Pferdchen und keiner von der grünen Trachtengruppe hat uns erwischt. Meine Hochachtung.
Gressenich…
…hat uns in diesem Jahr äußerst enthusiastisch empfangen. Gebannt warteten wir beim Soundcheck auf die Brüllmücke Rigo, doch stach dieser in diesem Jahr scheinbar woanders zu. Überhaupt war es ein Fest ohne Sex and Drugs, dafür aber mit viel Menschlichkeit und Rock´n´Roll. Viele Liebenden gab es nicht. Ghi hatte sich ja gerade erst geoutet und so war die Stimmung am Wochenende zwischen ihm und Martin eh etwas unterkühlt. Martin war voll das Eisfach, aber 3 Sterne. Egal. Es tat unserer Spielfreunde keinen Abbruch und so versammelten sich im Anschluss an unsere Auftritte wieder zahlreiche Groupies am Bühnenrand, die Torsten gekonnt mit der Zunge abklatschte. Wir anderen machten schnell den langen Schuh, weil wir nicht Torstens Resteverwertung sind. Wo kommen wir denn da hin? Marc war nach Gressenich so dermaßen im AC- Rausch, dass er später bei Mäckes öfter auf der Doppel-Null war, als alle kleinen indischen Putzfrauen in ihrem ganzen Leben. Eklig. Also Marc. Wir ließen den Morgen ruhig ausklingen.
Destination Rote Funken Zelt:
Jedes Jahr, aber auch jedes Jahr wird diese Veranstaltung heißer. Hier fühlen sich die unterkühlten Heroes besonders geschmeidig und gehen steil wie sonst nirgendwo. Nicht zuletzt wegen der
vielen Freunde, die wir hier haben. Schon beim Check in begrüßt uns allen voran Zeltwirt Achim. Keiner ist besser, keiner ist heißer. In diesem Jahr hielt er die Zeit für gekommen und stellte uns seiner liebreizenden Frau Sabine vor. Das hast Du gut gemacht. T minus 30 Minuten. Ein Blick aufs Zeiteisen signalisierte uns, dass die Show gleich an den Start gehen würde. Unsere Freunde von Stabelsjeck machten den Opener. Jungs, Ihr habt das richtig gut gemacht und wir hoffen, dass wir Euch im nächsten Jahr an gleicher Stelle wiedersehen werden. Ein ganz besonderes Wiedersehen, und es war vielleicht das Highlight des Abends, hatten wir mit unserem Fan und Freund Till. Till ist selber Musiker und weiß, was das schweißtreibende Rock ´n´Roll Geschäft bedeutet. Er ließ sich auch nicht lange bitten, als Andrea ihn auf die Bühne katapultierte und so zog er alle Eschweiler Jecken mit Hits von Bap und Westernhagen in seinen Bann. Die Stimmung brodelte und Tills Fans wollten ihn nicht mehr gehen lassen. Wir freuen uns jetzt schon auf den nächsten Job mit Till.
KJ-Ball in Aachen-Brand:
Ghi hatte von Samstag auf Sonntag bei Marc übernachtet, was der Asbach-Killer gar nicht ulkig fand. Ghi ist nach dem Job bei den Roten (Haben die die Tage?) mit nem Funkemariechen (jo jo dat) abgezogen und kam morgens um 7 nach Hause. Ohne Hose. Dann hat er auch noch das ganze Haus zusammengebrüllt und wilde sexuell anmutende Akrobatikeinlagen auf dem Wohnzimmertisch aufgeführt. Marc´s WG-Partnerin Sieglinde und deren Amazonas-Papageien Paulo und Emilio sind seitdem in psychologischer Betreuung. Wem´s gefällt. Martin holte uns laut Fahrplan ab und gab ordentlich
Stundenkilos Richtung Brand. Ghi erzählte uns unterdessen die Story mit dem Mariechen und Marc´s WG-Partnerin aus der, sagen wir mal, Vogelperspektive:-) You know what I mean? Marc schob auf Martins Rückbank den ganz dicken Hals. Wir bückten uns ab und gaben Ghi die hohe Fünf. Trotz aller sexueller Ungereimtheiten ist Ghi immer noch ein verfluchtes Teufelsweib. In Brand enterten wir mit großem “Hallo” die Bühne. Mission Soundcheck. Diese Band zerstört sich in 5 Sekunden. Kawuuuuummmmmmm!!!! 36 McChicken und 86 Tassen Kaffee später waren wir schon wieder mittendrin – im wilden und ungezügelten Brander Karneval. rrrrrrrrrrrrr. Alle Höllenhunde. Diese kleinen beweglichen Teufelchen, Krankenschwestern, GoGo-Käfer und Polizistinnen verlangten unsere ganze Aufmerksamkeit. Aber kein Problem für die hitzebeständigen JBH-Checker. Ghi gab in der ersten Reihe ordentlich Zunge und Marc tanzte in den Setpausen Klammerblues. Volles Programm. Linke Hand lässig auf der Schulter und die rechte Hand auf Expedition in die Poebene. Das weckt den Forschergeist in dir. So muss Karneval sein. Wie in den guten alten Zeiten. Diese oberflächlichen Parties, wo Denise, Kewin, Zven und Mandy zu Michael Wendler tanzen, sorry, “das Haus rocken” (würrrrrg), stehen uns nicht. Wir bleiben auch im nächsten Jahr lieber beim tiefgehenden, freundschaftlichen, feinsinnigen und bewegenden Karneval unter Freunden. Natürlich mit einer Prise Rock´n´Roll.
Jetzt reinigen wir die Schläuche aber erstmal ordentlich von Bakterien, Asbach, Cola und Ungeziefer und geben ab Tanz in den Mai wieder gewohnt das Brett.
Randnotiz: An keinem der Karnevalstage wurden wir von unseren Edelfan-Companeros Bernd und Marcel begrüßt. Kathrin hat das bereits notiert. Das wird eine Verwarnung, Ordnungsgeld und die freiwillige Überlassung vieler Ü-Eier nach sich ziehen. Ihr werdet vom Edelfan-Vorstand zur Anhörung vorgeladen.
Alle anderen halten sich solange.
Eure Checkoleros von der JBH-Bande feat. Till the man
P.S. Vielen Dank auch an die Crew, die uns Karneval den Popo hofiert hat. Sehr geil Jungs. Aber das geht noch tiefer;-)
Von Tisie
Hallo liebe Freunde der brotlosen Unterhaltung? Sagte ich brotlos? Toller Wortwitz,was? Ich krümme mich vor Schamgefühl. Aber nehmt es mir nicht krumm. Ich werde jede Woche auf den Proben mit Gitarrensaiten gegeißelt, damit ich diese Kacke hier schreibe. Egal. Die Wunden sind bisher immer gut verheilt. Also die körperlichen. Es sind 15 Uhr Mitteleuropäischer Zeit und meine Knochen fühlen sich an, als hätte ich 2. Mio. Brötchen in einer Nacht gebacken. Nackt! Apropos nackt. Alle Freunde unserer kleinen Karnevals-Tanzkapelle, die gestern nicht im Eurogress waren, haben sich einem visuell stimulierenden Highlight entzogen. Die Bäcker warteten mit Nackt-Scannern am Eingang auf. Und die Bilder wurden auf einer Großbildleinwand übertragen. Chapeau meine Herren….hehehehe. Doch was sehen unsere entsetzten Heldenaugen zwischen den ganzen Traumkörpern der Aachener High Society? Ich kann nicht anders und platze gleich mit dem Unausweichlichen heraus: Ghi ist doch ne Frau. Bäh. Hochverrat!!! Mal abgesehen davon, dass er nun das behaarteste schwache Geschlecht ist, das wir kennen, hat er mit der Zurückhaltung bzw. Täuschung seiner geschlechtlichen Gesinnung definitiv eine Grenze überschritten. Jeder, der in die Band eintritt, hat im Vorstellungsgespräch sein Alter, Zehnägelgröße, Kontostand und sein Geschlecht zu nennen. Doch es kommt noch schlimmer. Wie oft erlebten wir Martin und Ghi eng umschlungen auf, hinter, neben und unter diversen Bühnen – herzlich umarmt und schmusend ihrer Liebe ergeben. Nun ist alles anders. Für Martin ist eine Welt zusammengebrochen. Ghi hat ihn jahrelang belogen und wollte nur seinen Körper. Pfui Ghi. Das hat er nicht verdient. Hat er wirklich nicht verdient. Sprecht Martin in der nächsten Zeit bitte nicht an. Er weint sofort los. Es ist herzzerreißend. Die Welt wird für ihn nicht mehr dieselbe sein. Oh Gott, jetzt flenn ich auch schon los….Gebt mir bitte ne Minute…..
Ok, geht doch schneller. Zum Bäckerball: Herzlich sind wir empfangen worden und noch herzlicher aufgefordert worden zu gehen. Doch wir sind wie Ungeziefer, nur noch nackter und behaarter. Nehmt Euch also in Acht. Nächstes Jahr kommen wir wieder und befallen Euch alle. Viele Freunde, angeführt von der Vorstandsvorsitzenden der Edelfans, ließen sich von uns bespassen. Liebe Tiger, Katzen, Offiziere, Homos (tolles Kostüm), Afrikaner, Pippis, Cowboys und Inder, vielen Dank für Euer erscheinen. Ihr seid alle notiert und gekennzeichnet worden und könnt Euch Dank der JBH Agenda 2010 Euren Scheck die Tage abholen. Zeigt einfach Euer gelbes JBH-Oberarmtattoo an der Kasse bei Herrn Esser vor. Er macht dann den Zungentest und wenn sein Speichel das Tattoo nicht auflöst, dann bekommt Ihr Eure sauer verdienten 30 Pfennige. Wenn es sich doch auflöst, dann wolltet Ihr uns beschummeln und sucht am besten wegen der Risiken und Nebenwirkungen einen Arzt auf. Keine Apotheker. Die wollen meist auch nochmal dran rumlecken. War bisher jedenfalls so. Also liebe Freunde, weiter so. Ohne Euch sind wir Nichts!
Unsere Hosts, Tommi und Heinz (siehe Foto mit dem Kerl im heißen Blondinenkostüm), sorgten sich rührend um uns. Nach Ghi´s Überführung in bester kriminaltechnischer Manier, schrieen wir alle nach seelischem Beistand und die Beiden waren nunmal die ersten, die an der Unfallstelle eintrafen. Super lieben Dank dafür. Dank Euch waren wir überhaupt erst in der Lage die Bühne zu betreten. Wir hatten uns mit den beiden Aachener Rassetigern auf Schadensbegrenzung geeinigt, verkürzten unsere Sets erheblich und spielten nur bis 5.15 statt bis zum vereinbarten Schluss um 8.45 Uhr. Männer, also hoffentlich Männer, wir danken Euch noch einmal. Die Welt wird trotzdem ab heute eine andere sein.
Nächste Woche wird es nicht so anstrengend. Da spielen wir nur Freitag, Samstag und Sonntag. Kinderspiel. Besucht uns wie immer zahlreich. Ich könnte mir vorstellen, dass Ghi jetzt jeder sehen will. Schließlich kannte sie ja bisher eigentlich niemand. Vielleicht wird sie in ihrer Kolumne dazu Stellung nehmen. Wir werden lesen.
John Rambo würde sagen: “Um den Krieg zu überleben, musst Du selbst zum Krieg werden. Es leuchtet blau!”
In tiefer Zuneigung,
Eure Bäckerhelden feat. Helene Jach
P.S. EIN MEGA GROSSES DANKESCHÖN GEHT AN UNSERE CREW, DIE GESTERN EINEN HELDENJOB GELEISTET HAT. MÄNNER, UND HIER BIN ICH MIR SICHER, ALSO DASS IHR MÄNNER SEID, IHR SEID DIE BESTEN. WILLI, FRANK, JAVED, CASPER, FLO, TORSTEN UND ERIC. WIR LIEBEN EUCH!!!!!!!!!!!!!!!
Von Tisie
Jetzt überschlagen sich die Neuigkeiten.
Ghi ist seinen oralen Abszess wieder los, Martin melkt Seeigel auf Lino Ventura, ich kann immer montags mit Messer und Gabel essen und die Familie von Prof. Marc Schmitz hat jetzt ne Putzfrau, die nicht mehr klaut. Irre oder? Mein Opa fragte mich früher immer: “Jung, warum muss man die Gäste immer bis zur Tür begleiten? Genau, um sicher zu gehen, dass sie nix klauen!” Aber irgendetwas Neues ist ja noch passiert. Und wir brennen drauf es Euch hier mitzuteilen.
Andrea darf ansagen:
SFX: Trommelwirbel mit anschließendem Tusch
Sprecherin, Andrea: “Ladies and Gentleman, please put your “Patschehänds” together. It is a great honor for us.
WE PROUDLY PRESENT THE NEW Gästebuch.”
SFX: Applaus Publikum
Wir mussten erschreckender Weise feststellen, dass nur Ostblock-Piraten wissen, wie man Kommentare zu den Blockeinträgen hier verfasst. Schande. Wir wollten aber Eure vernichtenden Kritiken lesen und nicht die von Olek und Bolek des Viagra-Syndikats aus Warschau. Also mussten wir auf das gute, alte, prähistorisch anmutende Gästebuch zurückgreifen.
Naja, so haben wir viele mühsame Kosten gescheut, um Euch hier nun feierlich unser neues Buch für Gäste präsentieren zu dürfen. Ein Dank an dieser Stelle soll voll wollüstiger Ehr-Darbietung (gibt´s das?) an einen jungen westerwälder Diener der Bits und Bytes gehen. Daniel von Schmidtchen. Nur Dank seines kühnen Mutes und entschlossenen Handelns können wir uns die Besitzer eines heldenhaften Gästebuches nennen.
Soeben erreichte den JBH-Vorstand eine Anfrage der Gelben Seiten, ob eine (w)erbliche Veröffentlichung in unserem neuen Bestseller möglich sei. Nun ja, wir werden die Angebote jetzt erstmal alle vergleichen und uns dann genau anschauen, wer sich hier verewigen darf und wer nicht.
Ihr dürft es auf jeden Fall, und wenn Ihr etwas Nettes schreiben wollt, dann verfasst doch einfach einen Eintrag im neuen Gästebuch, und wenn Ihr etwas Böses und Gemeines schreiben wollt, dann meldet Euch bei den Gelben Seiten.
In diesem Sinne,
Eure Reich Ranicki Helden feat. Gelber Marcel