Ghi´s Kolumne

Klobombe vom 02. August 2010

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

seid nun mehr als einem Jahr tröste ich, decke Skandale auf, gebe intime Details – von mir und Anderen – Preis, unterhalte auf höchstem Niveau und widme mich im Besonderen den großen, echten Gefühlen und Genüssen.

Nicht zu vergessen sind die nützlichen Tipps, die so Manchem wieder zu einem glücklichen Leben verholfen haben. Für mich war und ist die menschliche Seite der Band immer am Wichtigsten gewesen. Wir durchleben zurzeit eine sehr schwierige Zeit – klar merkt Ihr das nicht, wir sind Profis. Aber hinter dieser Kunstfigur „Ghi der Klobombist“  steckt ein sehr sensibler Mensch. Zu den Attacken auf mich, nur weil ich ausspreche was viele denken, ist mir diese zusätzliche emotionale Belastung zu viel geworden. Dazu kommen existentielle Sorgen – das Finanzamt hat eine kalte Hand und unterscheidet nicht zwischen mir und Dieter Bohlen - Also, kein Sommerloch, wie auf der Blenderseite zu lesen war!

- Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei -

Bis zum Eintreten des Weltfriedens trete ich von all meinen Ämtern zurück!

Euer Ghi

PS: In Bergrath waren alle super nett, Catering war kacke. Martin spielt zur Not ´nen Job auch auf der Mundorgel.

Unsere Bandmatratze hatte Geburtstag, wir haben alle mit Ihr angestoßen.

Auf´m Tivoli waren nur 5 Fußballfans, die dem gängigen Klischee entsprechen. Mit denen habe ich gemeinsam gesungen, stimmlich absolut passend. Catering – mein Sohn hat mir eine Wurst spendiert, sonst wäre ich verhungert.

Hehlrath Rock-Night, 28.05.2010

Liebe Hellrather,

ich kriege es immer noch nicht so richtig auf die Kappe. Mit einer „Rocknacht“ assoziiere ich wilde, dröhnende, harte Musik, die von langhaarigen, bekifften und/oder besoffenen Alternativen mit wildem Gezappel, oder in kritischer Denkerpose genossen wird. Wenn ich darauf bestehe alle Songs, die wirklich rockig sind, in das Programm zu holen, wiegelt der Tisie immer ab: „Lass ma, das sind meine Leute, die kenne ich!“

Und er hat Recht – der Discofox lebt.

Eine Bitte an die Hellraisers. Nehmt unseren Tisie, auch wenn er nur ein armer Kitzlerweiler ist, in eure Gemeinschaft auf. Der trainiert bestimmt auch ehrenamtlich eure Fußball E – Jugend. Er hat mir unter Tränen gestanden, dass er ALLES tun würde, um einer von Euch zu sein. Tisie schießt gerne scharf, bis jetzt zwar nur mit seinem Mundwerk, gegen eine Mitgliedschaft in eurem Schützenverein hätte der aber bestimmt nichts einzuwenden. Willi kommt, wenn mit Kaliber 50 geschossen wird, dann auch noch dazu.

„Mal im Ernst“

Rock ist anders!!!!!!!!!!!

Ich war mal Schützenprinz, mit einer bezaubernden Prinzessin!

„Lowlight“

Ich muss zu lange überlegen, also war da wohl nichts!

“Dr. Ghi antwortet“

A. und D. aus A. fragen:

Bei uns im Bett ist tote Hose, was können wir dagegen tun?

Liebe A., lieber D.,
ich rate euch zu einem gemeinsamen Discofox Tanzkurs. Hierbei werden im Gehirn Libidosteigernde Stoffe freigesetzt und der Körper gewöhnt sich an rhythmische Bewegungsabläufe. Dazu viel Wasser trinken.

Euer Dr. Ghi

„Highlight“

Das große Grillen. Perfekt!!! Könnte ich mich dran gewöhnen. An dieser Stelle nochmals mein spezieller Dank an Nadine und Tisie.

Alice war da, ich war total nervös.

Prinz Ghi

Nideggen/Drove Feuerwehrfest, 22.05.2010

Liebe Anti – Feuerteufel,

ich musste über Pfingsten eine schwere Entscheidung fällen und mich zwischen der Kolumne und meiner Frau entscheiden.

Hier bin ich!

Es erreichen mich immer mehr Zuschriften von unterdrückten Männern, denen ich durch meine Klobombe wieder einen Lebenssinn gegeben habe. Die Hetzkampagnen und persönlichen Diffamierungen meiner Person, angeführt von unserer „braven“ Andrea, hat die Frauengemeinde in zwei Lager gespaltet. Die EINEN genießen das Leben, haben Spaß, gehen oft Essen und zu Konzerten und haben zudem oft und guten Sex. Die ANDEREN finden das nicht gut. Als Junge träumte ich, wie so viele Andere, davon mit einem dicken Schlauch in alle Öffnungen zu spritzten bis das Feuer gelöscht ist und ich als Held gefeiert  werde. Der Traum ist zerplatzt wie eine Seifenblase, mit heißer Luft kann ich keinen Brand löschen.

„Mal im Ernst“

Feuerwehren retten Leben!

Der Martin, nicht unser Martin – der wieder mal als Sankt Martin auffiel-)) und auch nicht mein Kumpane im Geiste Martin, sondern der Sub – Martin, auch Bassmaddi genannt war  jeck.

Marc, Du hast mir trotzdem gefehlt! Technik ist nicht alles.

„Lowlight“

Mein Freund und Kollege „T“ traute mir keine ernsthaft, romantische Ader zu. Aus einem „Wecken“ um den an diesem Abend so fantastischen und einzigartigen Sternenhimmel beobachten zu können – wem ist der noch „in Rückenlage“ aufgefallen? –  machte sein kranker Verstand ein „Lecken“! Ich dachte wir kennen uns besser. Dann hat er auch noch meine Diät mit einem Eimer Lakritz torpediert.

„Dr. Ghi antwortet“

Martin aus E. schrieb:
„Meine Freundin ist schwanger obwohl wir nur Oralverkehr hatten, geht das?“

Lieber Martin,

wenn kurz nach Dir ein anderer Mann mit Deiner Freundin Oralverkehr hatte und Dein Ejakulat sofort danach auch in Ihre Vagina eindrang, kann es zu einer Befruchtung der Eizelle mit Deinem Sperma gekommen sein. Du kannst stolz auf Dich sein, denn Dein Sperma ist schneller und stärker gewesen! Nur die Besten kommen durch, wie man an Dir sieht.

„Highlight“

Blitzumzug am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen – da stimmte einfach Alles!

Sandwich

Darkroom – das war unsere Garderobe.

Wir hatten Glück, dass die Feuerwehr nicht anrückte, bei uns brannte den ganzen Abend ein Licht- und es war total verqualmt))

Alle waren nett, mir ist kein Psychopath aufgefallen

Ich werde manchmal doch verstanden

Euer

Grisu


Niederzier, 15.05.2010

Achtung, Hinweis der Redaktion!

Die Leserinnen und Leser dieser Kolumne geben ausdrücklich Ihr Einverständnis zur Darstellung von pornografischen und Frauenverachtenden Inhalten. Die dargestellten Personen sind nicht frei erfunden und jede Ähnlichkeit ist gewollt. Sie haben nun die Möglichkeit auf unsere Startseite für Kinder zurückzukehren. War ja klar, überwiegend  Frauen bleiben dran, nur um nachher meckern zu können und über die niveaulosen Männer abzulästern. Wir haben doch nichts mehr, gönnt uns doch ein wenig Spaß. Ich erhalte verzweifelte, verbitterte und empörte Anrufe von Männern denendie Site vom Verein „Gegen Spaß im Leben“ gesperrt wurde. Wehrt EUCH, überlasst nicht den Frigidos die Macht.

Liebe Freunde,

nach all den Jahren ist zusammengekommen was zusammen gehört! Die Königin, der König, der Vorstand und ich. Ihr habt mich aufgenommen wie einen der Euren, eingekleidet und bewirtet. Zu Anfangs trafen mich zwar auch einige irritierte Blicke – was macht der Mann denn hier bei uns – wo ist das Jackett – ist die Kappe ein Maigesellen Hut? Ein kurzes Augenzwinkern verbunden mit einem einnehmenden, charmanten Lächeln und mir wurde jeder Wunsch  von den Augen abgelesen. OK, Nutten und Koks gab es nicht, wurde mir aber für nächstes Jahr versprochen. Als mir dann auch noch die Ehre zu Teil kam den Orden der Gesellschaft tragen zu dürfen konnte ich die Tränen nicht mehr zurückhalten. Wofür war der Orden noch mal – über 10 oder über 20 Frauen entjungfert? Bitte um Aufklärung! Welch ein erhabener Blick von der Loge auf das feiernde Gesindel. Ich wollte gar nicht mehr runter zum Pöbel und den Asis von der Band. Nächstes Jahr kann die Band mit einem Sub spielen, aus der Ferne sind die mir sowieso wesentlich sympathischer.

Die Monarchie in Niederzierlich gönnt dem hart arbeitenden Volk auch einmal  im Jahr bis zum Umfallen zu feiern. Als wäre es das letzte mal, wurde gesoffen, gegrölt, getanzt und gesungen was der Leib hergab. Nicht nur die Band und ich hatten eine Krawatte, wo ich auch hinschaute, überall hingen die Teile rum. Damit es euch nicht langweilig wird und Ihr mir weiterhin die Treue haltet gibt es neue Rubriken:

„Mal im Ernst“
Andrea  und Torsten (trotz langer Telefonate)  haben eine fantastische Leistung gebracht, Respect! Ein besonderer Gruß an AA, Schwiegermama- und Papa! Es war toll!

„Lowlight“

Der „freundliche Oberkellner“ fällt jedes Jahr durch hervorragenden Service und Freundlichkeit auf. Nur der Diktator von Zumbuktu kann da mithalten.

„Dr. Ghi antwortet“

Nadine aus K. schrieb: „Kann ich von einem Ufo schwanger werden?“

Liebe Nadine,

hatte das Ufo eine  Tellerform – Untertasse? Wenn ja musst Du dir keine Sorgen machen. Viele verwechseln aber auch ein Ufo mit einer Rakete.  Je nach dem wo die Rakete gelandet ist, kann es zu einer ungewollten Schwangerschaft kommen.

Dein Dr. Ghi

Highlight:

Das Posing von Dani Blue – Martin (nicht unser Kopp) schickt uns vielleicht noch ein Foto

Martin (wieder nicht unser Kopp) hat es auch drauf – gefühlvolle, tiefsinnige Wortbeiträge– vielleicht hilfst Du mir bei meinen Texten?

Die allerletzte Zugabe, Andrea und Martin, das sind Vollprofis mit Gefühl

Dass mich alle so lieb haben – ich durfte auch Frauen berühren – schluchtz

Euer Ghi,

immer nah dran!

08. Mai – Maifest in Eschweiler über Feld

Liebe Feldhäschen und Feldhasen,

spätestens beim Eröffnungswalzer wusste ich wieder warum ich Drogen genommen habe. Diese Märchenwelt mit süßen Prinzessinnen in ihren wallenden Kleidern und stolzen Prinzen mit ihren langen Säbeln, ist doch zu schön um wahr zu sein. Was würde ich dafür geben noch einmal jung zu sein, und am nächsten Morgen mit dabei zu sein, wenn die schnellste Zeit für´s „Ballkleid mit Unterkleid – Ausziehen“ ermittelt ist und der Sieger mit einem Kurzen gefeiert wird. Nicht so wie bei uns früher, Rock hoch  – fertig. Mir kamen die Tränen als die Maigesellschaft ihr Lied „Humba Humba Täterä“ anstimmte. In mir wurden Erinnerungen an alte Zeiten geweckt, als mein Vater im Clownskostüm noch mit der dicken Tromm im Zug mitging und ich als Aushilfsgitarrist in den Brettersälen Deutschlands Rucki Zucki intonierte.

Ihr habt Geschmack. „Ich hab den Vater Reim in deinem Bett gesehen“ „

„fahr mir, mit der Hand übern Bauch in die Hose“

das waren auch noch Klassiker aus den guten, alten Tagen. Hoffentlich setzt sich dieser Trend bei den anderen Gesellschaften fort. Aber was schwafle ich hier rum, Torsten hatte für mich völlig überraschend, Geburtstag! Noch mal „Herzlichen Glückwunsch“ und die allerbesten Wünsche für DICH!! Ist doch aus dem bescheidenen Knaben ganz plötzlich ein berühmter junger Mann mit 31 Lenzen geworden. Und noch immer muss er an der Pornokino-  Kasse seinen Ausweis vorzeigen. Wie macht der das nur, sich so jung zu halten? Ich hätte gerne die geheimen Rezepturen seines Schminksets. Die ganze Band errötete mit Torsten ob der großen Anteilnahme. Torsten, lass die schweren Diskussionen, nimm lieber schweres Essen zu Dir. Steck Dir anstatt einer Kippe ´nen Schokoriegel in den Mund, dann klappt es  auch wieder mit den Hosen. Der super leckere Kuchen war ein guter Anfang. Wenn nichts hilft, würde ich mich als Fettspender anbieten. Das könnte zwar Narben hinterlassen, wäre es mir aber wert. Mir fiel an diesem Abend ein merkwürdiger Geruch auf, zuerst auf der Bühne und dann auf dem Pistduauch, es roch irgendwie nach Schimmel. Früher wäre das eine perfekte Vorlage für einen Ausflug  in die Feuchtgebiete für mich gewesen, heute sehe ich das als baulichen- oder Materialmangel. Mein Herz blutete, als ich das Leid einer verletzten Maid am Ende des Balls mit ansehen musste. Wer macht nur so was? Warum müssen an so einem herrlichen Abend denn Tränen fließen? Das hätte doch Zeit bis zum nächsten Tag gehabt. Aber wie alles andere ist auch diese Märchennacht so vergänglich wie ein Joint am Morgen.

Meine Highlights:

Perfektes Catering – Fritten, Cola und sofort Bier, – geht doch!

Die Familien Ecke – Tisch Nr. 1!

Es bahnt sich ein neuer Stern am Fotografen Himmel an:-)) Vielen Dank!

Der Druck in der Bassecke – Schalldruck!

Die Notschaltung hat funktioniert – für Insider!

Euer Ghi


12.-14. Februar 2010 – Karneval

Liebe Gresslichen, liebe Gresslicheren,
liebe Funkenbatterie, liebe Pubertätskrisen,

– Achtung, streng ab 18 – ihr habt zwar ungeschützten Sex und nehmt Drogen, aber diese Kolumne ist viel gefährlicher als Aids oder Stiche im Arm! Täglich erhalte ich eine Vielzahl von Briefen mit Zuspruch, herber Kritik und unverschämten Drohungen. Bsp.: „Mein Stuhlgang hat mehr Inhalt und „Niewo“ als Ihre Klobombe!“ Viele interessiert aber auch der Mensch hinter dieser Kolumne. Deshalb werden mir auch oft Fragen zu meiner Person gestellt:

1. „Wie groß ist Dein Penis?“ – hierzu später mehr.

2. „Hatten wirklich schon alle aus der Band Sex mit Andrea?“ – JA!

3. „Ist Torsten noch zu haben und für was und wen?“ –  Ja, alles, außer für Tiere!

4. „Warum schreibst Du nicht mehr so versaut und dreckig wie früher?“ – Wenn es denn unbedingt sein muss… nur der alten Zeiten wegen eine kurze Begebenheit: Am frühen  Morgen überkam es mich. Ich wollte, wie fast alle Anderen im Karneval auch, etwas richtig Versautes tun. Also habe ich misch mit meiner groschen Nasche an den Maschken der süschen Muschisch gerieben. Zu Hause fragte mich Alice, wo ich denn gewesen wäre – ich sagte nur: „Kohlen Schaufeln bei Torsten, der hat doch so eine große Zyste!“

Nun aber endlich zu den Karnevalstagen 2010:

Obwohl das nicht mein Bereich ist, Insider wissen warum, war es eigentlich ganz jeck! Ich habe keine in die Fresse bekommen und alle Frauen, bis auf Andrea (is in letzter Zeit öfters zickig), waren gaaanz lieb zu mir. Aber warum kommen immer die Menschen mit den schrägsten Musikwünschen ausgerechnet zu mir? Sehe ich etwa pervers aus? Ich denke bis zu Marc oder Martin, hinten auf der Bühne, schaffen die es mangels Orientierung nicht. Die Aufteilung auf der Bühne ist nicht zufällig :-)) Es verbarg sich hinter der Maske der Fröhlichkeit nicht das hässliche Gesicht des Spießertums, sondern meine lieben Freunde/innen aus Eschweiler. Ich mag euch wirklich alle, trotz Karneval! Jetzt, wo die Jecken wieder in Ihren Büros die Kollegen hänseln, die Chefs ihre an Karneval vernaschten Sekretärinnen wieder siezen, jetzt bin auch ich wieder richtig lustig und ausgelassen. Schlimm war für mich nur die Begegnung mit Tisie im „Pisst Du auch?!“ Und damit komme ich auch zur Beantwortung der ersten  Frage. Sehr, sehr klein! Tisie meinte, nach dem er mich 10 Minuten dabei beobachtete wie ich mich abschüttelfertig machte: „Das ist ja ein Kitzler und kein Penis, also hatte ich doch Recht!“ Daraufhin Ich: „Ja und, Andrea meint der kitzelt schön und Torsten hat kein Aua.“ Ich war traurig und wütend zu gleich und konnte nicht mehr an mich halten. Die riesigen Pfützen stammten nicht von umgestoßenen Gläsern, dafür waren die Gäste viel zu diszipliniert, sondern von meinen Tränen. Wie sagt der traurige Clown: „Die Show muss weiter gehen!“ Auch wenn das Leben nur selten Freude bringt, haben die Menschen einen Anspruch auf ein wenig Glück.“ Jetzt ist es raus, es tut  mir gut. Ich nutze die längere Pause zum Auftanken und werde dann nicht mit Feuchtgebieten, sondern mit trockenem Humor aufwarten. Es gibt noch so viele ungenutzte Facetten :-)))

Meine Highlights:

Karneval ist gar nicht so schlimm wie ich dachte, vor allem, weil meine Liebsten mit dabei waren.
Das überraschende Wiedersehen mit Tine – Tolles Kostüm und so bequem!
Dass mich so eine tolle Band und Crew aushält – Danke, Danke, Danke!
Dass ich morgens nicht bei Mäckes war:-)

Ein dreifaches Ghi Alaaf – wird das so geschrieben? Oder Helau? Oweia, das ist bestimmt total falsch und verboten!

Der Prinsch der Herzschen 2010

Schi

PS: Mit Kritik kann ich gut umgehen. Aber wenn jetzt hinter meinem Rücken nicht nur über meine Brüste und meinem Penis getuschelt, sondern auch noch mein Qutfit  durch den Kakao gezogen wird, dann reicht es selbst mir. Das Tanktop ist weiß und steht mir sehr gut! Übrigens, Mädchen mit Cowboy-Kostümen sind verkappte Dominas!

06. Februar 2010, Bäckerball Eurogress Aachen

Liebe Bäckerinnen,

emanzipiert euch endlich! Von unserem Möchtegern-Schreiberling erfahrt ihr da natürlich keine Unterstützung. Der versteht unter Frauenbewegung nur „die Rhythmische Bewegung“!
Wer hier auf eine besonders schmuddelige Kolumne, es ist ja Karneval, gehofft hat, den muss ich an dieser Stelle wohl enttäuschen. Wo immer auch Ungerechtigkeit und Unterdrückung herrscht bin ich als Steher an vorderster Front anzutreffen.

Deshalb fordere ich für alle Bäckerinnen:

1. Schluss mit den anzüglichen Belästigungen am Arbeitsplatz: „Ich habe hier noch ein dickes Brot, das muss noch dringend in Deinen heißen Ofen!“

2. Schluss mit dem „Kleine Brötchen Backen“ – Ihr habt ein Recht auf große Teile!

3. Schluss mit dem „hinter der Kundentheke stehen“ – „Wie viele Teilchen werden´s denn?“

Glaubt mir – Ihr könnt mehr!

Meine Unterstützung habt ihr und wenn ihr mal Lust auf ein langes dickes Baguette habt, ruft mich an – Anfahrt kostenlos.

Nun zum Tatsachenverdreher und Geheimnis -Verräter. Kenner wissen jetzt schon wer gemeint ist.In einer seelisch für mich sehr verstörenden und schweren Phase, habe ich in einem Anfall von Vertrautheit genau dem FALSCHEN meine intimsten Gedanken anvertraut. Und dann gibt er die hier vor einer großen Öffentlichkeit auch noch vollkommnen falsch wieder. Bei Torsten wäre mir das nicht passiert!

Ich bitte deshalb nachfolgende Gegendarstellung abzudrucken:

Ich bin keine Frau!

Ich habe lediglich folgendes gesagt: „ich stecke selten in einer Frau, das würde ich sehr gerne öfter tun.“ Daraus hat unser Ätzobaldo dann die Story mit der Geschlechtsumwandlung gemacht. Ich leide sehr unter meinen Brustimplantaten und den vielen Haaren an allen Stellen. In den Siebzigern war eine Arnold Schwarzenegger-Brust angesagt. Und weil ich immer sehr unter meiner glatten, femininen Hühnerbrust gelitten habe und in meinen Produktionen ein maskuliner Männertyp gefordert wurde, habe ich mich schweren Herzens zu dieser Operation entschieden. Seitdem ich nur noch hinter der Kamera arbeite leide ich sehr unter meinen Hängetitten. Und nun diese „Zur-Schau-Stellung“ – ich kann einfach nicht mehr. Ich hätte es vorher wissen müssen. Wenn schon Jemand nicht seriös genug für den Axel Springer Verlag ist. Nur gut, dass ich bei dem rauschenden Ball davon noch nichts wusste. Ich konnte die Märchenwelt voller Fabelwesen und gefährlicher Muschis (verantwortlich für die schwarze Farbe an meinem Po), Wickingern (die sich selbst hart nahmen), Eingeborenen (verantwortlich für die schwarze Farbe an meinem Geschlecht und wilden Bären) genießen. Mir war nicht von unserem Feuerinferno heiß!

Danke an Kathrin, unsere Retterin in allen Lagen. Danke an den blonden Spanier. Danke an den Mann mit der Zyste. Danke an den Mann mit der besten Brille. Danke an den Mann, der ein Bass-Solo ganz vorn gespielt hat und Danke an die Frau, der ich beim nächsten Auftritt eine Schlange ohne Zähne mitbringen werde. Alle Anderen wurden von unserem Schleimi genügend eingeseift.

Ihr habt mich verdient!

Prinz Ghi

PS: Früher hieß es immer: „Kommst Du noch mit auf einen Kaffee?“ Und heute:  „Kommst Du noch mit zu Mäckes?“ Wie sich die Zeiten ändern.

31. Dezember, Eschweiler Silvestergala im Klejbor´s

Hallo liebe Silvestererer,

dsc00543Vorweg: SORRY, ich tue Buße. Ich bin noch total fertig von gestern, weil Andrea wegen mir mit Daniel (Ihrem Freund) Krach hatte. Und dann wurde er auch noch beim Klauen erwischt und Andreas Schwester als Komplizin beschuldigt. Dabei wollte ich doch nur den Daniel in unsere illustre und höchst potente Männergemeinschaft aufnehmen. Ich weiss jetzt auch, daß Daniel ein ganz Lieber ist und Andrea die Zicke. Egal was und wie er es macht, es ist falsch. Und das prangere ich an!?! Ich habe den Morgen mit Daniel genossen und es wird nicht der letzte gewesen sein! Ich habe keine Angst vor Andrea!

Ich muss mich ausruhen.

Euer Ghiminator

21. November, Leverkusen “Fussball-Party!”

Läve Läverkähsener!

Wenn ich hier sehe wie sich unser Tisie beim Publikum und Veranstalter gleichermaßen anbiedert und einschleimt, wird mir Spei Übel.

Da lobe ich mir meine Unabhängigkeit und vor allem Unbestechlichkeit. Ich bin nicht käuflich und werde weiter im Dienste der Wahrheit schreiben. Diesem plakativen und oberflächlichen Stil unseres Möchtegern Literaten Tziarktik muss ein seriöser Journalismus entgegengesetzt werden. Der schreibt doch nur was die Leute hören wollen.

Hier werden eindeutig Tatsachen verdreht, Menschen manipuliert, geschlagen und erpresst.img_2989

Unter dem Deckmantel des „Fußballsports“ traf sich die Pharma – Mafia, um die Milliarden aus Ihrem Schweinegrippe-Coup aufzuteilen. Ein Herr mit italienischem Akzent kam auf mich zu und fragte: „ Sin si e von e HKK?“

Nein, ich bin von der AB – Allzeit Bereit! Die Kasse, die immer kann! Die an der Kampagne beteiligten Herren der Weltpresse waren auch anwesend – genauer gesagt, lagen sie unter der Cocktail Bar. Meinem geschulten Blick entging auch nicht, dass die gute Laune der anwesenden Damen nur aufgesetzt war. Ich musste tief nach der Wahrheit bohren und meinen gesamten Körper, natürlich vollkommen uneigennützig, einsetzten, um die eingeschüchterten Mädels zum Reden zu bringen. Alle wurden gekauft und zusätzlich massiv mit Entlassungen bedroht, wenn Sie nicht an dieser Schein-Veranstaltung teilgenommen hätten. Bei mir waren all die Bestechungsversuche mit kühlen, exotischen Cocktails (serviert von leicht bekleideten Mädchen) und erlesenen Speisen erfolglos, Punkt!!!

img_29531Was ist grün und blau und serviert Cocktails???

Um die Mädels vor weiteren Übergriffen zu schützen, durften sie alle bei uns im Tourbus schlafen. Der Fischgeruch war übrigens von unserem Besuch des Hamburger Fischmarkts nach der „Fotosession“ bei Melli.

Was sah der Laie? Gäste in bester Stimmung, die von der ersten Minute an abgingen wie die Wutz. Wo man auch hinschaute, nur tolle Mädels und ausgelassen singende und tanzende Jungs. Und das Wichtigste – ein liebevoll aufgebautes und schmackhaftes Buffet.

Der Bohlen sollte mal bei einem unserer Job vorbeischauen, da sind immer spontane Supertalente aus den Sparten Gesang und Tanz zu Gange!!

So, es gibt kein Highlight, nur eine Warnung:

Ihr könnt mich schlagen, foltern und bedrohen, ich mache weiter!!

Herr Ghi von der AB

18. September 2009, Düren Stadtfest

Liebe Dürener,
liebe Stadtfestbesucher,
liebe Freunde und Fans,
lieber Osterhase!

Wer diese Kolumne seid längerer Zeit verfolgt, dem wird ein Wechsel von leichter, oberflächlicher Unterhaltung hin zu einem kritischen, investigativen Journalismus aufgefallen sein.img_2794

Keine Angst, mein Hauptbereich – TIEFE GEFÜHLE – wer, wann, wie lange mit wem kommuniziert hat, wird weiterhin nicht zu kurz kommen. Was ist schon ein Bestechungsskandal gegen eine verschmähte Liebe oder Ejakulationsprobleme.
Seid meiner Aufdeckung der Machenschaften rund um unseren „ noch Chef“ versucht man mich Mundtod zu machen. Ich lasse mich nicht zum Schweigen bringen!!!!!Die Verschwörung gegen mich nimmt immer extremere Formen an. Neben der Tisie-Mafia gibt es jetzt noch eine Gruppierung von Müttern und Töchtern, deren Gefühle ich verletzen musste. Ich bin kein Mann für eine Nacht.

Entscheidet selbst, ob ich unter Paranoia leide oder ob da mehr hinter steckt:

Unser Mental Warm Up von unserem Motivator-Coach bestand aus Anpfiff, Zigarre, Predigt, Meckern, Zicken. Weniger gefestigte Persönlichkeiten würden schon baumeln!

Dann hat die Chaos-Agentin Andrea Malmanowitsch mir das Plektrum aus der Hand geschlagen. Die Show konnte nicht gestoppt werden, ich spielte mit meinem dritten Bein weiter.

Als letzter infantiler Versuch wurde mein Equipment sabotiert, so wurde aus “Jump“ dann „easy Jump“. Nichts war mehr so wie es sein sollte.

Die Show ging weiter. Stoppen – gegen unseren und den Willen des Publikums – konnten uns erst die Erfüllungsgehilfen der Politik-Mafia.
Ich bleibe am Ball und werde die Hintermänner finden und stellen. Wie Ihr bestimmt gesehen habt, war diesmal das Fernsehen zu Gast. Das Kamerateam bestand aus Leuten meiner Porno – Produktionsfirma. Bin mal auf die Aufnahmen gespannt, die sind immer ganz nah dran am Geschehen.

img_2793VIELEN DANK JUNGS!!

Bernd und Marcel konnte ich nur flüchtig begrüßen – ich musste dringend zur Frittenbude…

Mein Highlight:

Die Überraschungseier, nett bei jedem von uns platziert. Das war so schön, mir kamen die Tränen. Als Kind war bei uns nie der Osterhase, wir mussten immer Kaninchenköttel suchen und die schmeckten nicht immer gut.

Eine brennende Frage, die uns alle interessiert: wer war der Osterhase???

PS: Geheimnisse sind bei uns sicher :-))))

Euer Ghi-hase

Jubiläum 50 Jahre TK-Eefelkank, Samstag, den 22. August 2009

Liebes Revier vom Tisie!

img_2724Nachdem Tisie Euch hier ein ganzes Buch gewidmet hat, bleibt für mich wieder mal nur die Schmuddelecke übrig. Aber immer nur ficken, saufen, fressen geht nicht, ist langweilig – oder? – und kotzt mich mittlerweile auch total an.

Ich werde da in eine Ecke gedrängt in die ich nicht hingehöre. Meine Familie wird von konservativen, streng katholischen Kräften unserer Gemeinde bedroht. Meine Söhne werden auf der Straße angesprochen: „ Dein Vater ist doch der Asi von der Tanzkapelle Melody Heroes“. Meine Frau Alice wurde beim Bäcker gefragt: „Wann lassen Sie sich endlich scheiden von diesem Sekret?“.

Wer meine Kolumnen verfolgt, erkennt jedoch schnell, dass da ein erhebliches literarisches Potenzial vorhanden ist – siehe auch Abiball. Nicht umsonst werde ich in einem Zuge mit Marcel Arm Renetent-ski, Gutes Gras und Dieta Hohlen genannt. Für mich ist es nun an der Zeit zum seriösen Journalismus zurückzukehren und die skandalösen Hintergründe der Eefelkanker Veranstaltung aufzudecken.

Da werden Beträge auf Schweizer Nummernkonten überwiesen. Tisie erhält einen Werbeauftrag für die Eefelkank. Kranverleih Wirtz baut ein neues Vereinsheim, Modehaus Vanessa stattet die Damen der Eefelkank mit Reizwäsche aus, erhält dafür einen Auftrag alle Eschweiler

img_2723Karnevalsvereine auszustatten. Auf einmal tauchten Typen aus dem Eschweiler Rotlicht Milieu auf der Bühne auf. Die können kein Instrument spielen aber gegen eine kleine „Spende“ ist auch das in diesem Sündenpfuhl möglich. Die Herren der Unterwelt durften dann auch mal selber blasen.

Hat sich jemals einer gefragt wie man einen Audi 200 TDI mit 1200 Euro Brutto finanzieren kann?

Peinlich und auch bezeichnend waren meine Eindrücke, die ich auf meinem Weg zur Bühne hinter Tisie auffangen konnte.


Hier nur ein paar Auszüge….

„Wann kommst Du noch mal vorbei, Du hast es doch versprochen“?

„Wo bleibt mein Geld“?

img_2722„Der Sex mit dir war am schönsten, ich habe die Sekunden genossen“!

„Fußball kannst Du besser spielen“!

„ Du bekommst das Geld morgen, ich schwöre!“

„Ich habe das nicht gesagt, ich schwöre, tue mir nichts!“

„Du siehst alt aus Tschitzatzik“!

„Komm zu mir zurück“!

„Spielst Du in echt, oder läuft da ein Drum-Computer“? – das war ein Fan aus Düren…

Mein Highlight:

Obwohl das nicht mein Bereich ist, ist eure Spielfreude auf mich übergesprungen. Es war, wie ich es mir wünsche, ein emotionaler Abend! Ihr habt Euch, Uns und das Publikum ausgelassen gefeiert. Tisie hat doch einige nette Freunde und die gaben ihm die Kraft trotz schwerer Krankheit so einen anstrengenden Job zu überstehen.. Weiter so!!

Euer

Ghi the Trompete

Ach ja, für meinen kleinen Tisie - Alles Gute zu Deinem Geburtstag, ich schenke Dir ein neues Stöckchen! Das bleibt unser kleines Geheimnis – versprochen!

Düsseldorf Flehe, 15.-17.08.2009

Liebe Düsseldorfer ich Flehe euch an,

lasst uns nicht mehr so lange warten bis ihr so richtig losrockt.img_2695

„Der Applaus ist des Künstlers Brot“ – wir waren kurz vorm verhungern, bis sich dann das Blatt doch noch wendete und ihr uns mit Leckereien vollstopftet.

Puh, was waren wir am Ende satt!

Aller Anfang ist schwer, wir mussten uns noch etwas beschnuppern, für euch war es bestimmt ein vollkommen neues Erlebnis so geile Boys mit einer noch geileren aus 1,60 cm SEX bestehenden Sängerin zu erleben. Und dann singen und spielen die auch noch alles Live, dass einem der Hut wegfliegt.

Der Funke, was sage ich – das Flammeninferno griff dann doch noch auf alle über und es kochte im Kessel. Ich habe mir bei einer flüchtigen Berührung die Finger in, äh, an Andrea verbrannt.

Leider konnte ich mir nicht all die Namen der Könige, Königinnen, Ex Königinnen/Könige, Kassenwarte, Vorsitzende, Ehrenvorsitzende und Jungköniginnen/Könige, die mit Stolz und Würde vorgetragen wurden, merken.

Da habe ich die nötige Disziplin beim Publikum vermisst, der Wortführer musste oft zur Ruhe aufrufen – Pfui!

Das Leid kenne ich zu Genüge, wird man mal ernsthaft oder spielt eine besonders gefühlvolle Ballade nutzt das emotionslose Pack, äh, Publikum die ruhigen Minuten und labert auf Teufel komm raus los.

Zur Info: Nach jahrelanger Vorbereitung haben wir es geschafft, wir sind endlich Weltmeister im Tuschspielen – Ein großes Dankeschön an Flehe!!

Das waren meine Highlights:

Der himmlische Tusch von Martin

Der virtuose Tusch von Marc

Der stramme Marsch von Tisie

Die Rückfahrt war langweilig, Andrea ist gefahren und die darf während der Fahrt keiner anfassen. Haben wir aus Sicherheitsgründen dann auch gelassen.

Prinz Ghi

Bruderschaft der Helden Eschweiler – Aachener Land

Kreuztal Live, 06. August 2009

Liebe Kreuztaler,

jeder hat sein Kreuz zu tragen und ihr, wie es scheint, ein besonders schweres. Nach langer, langer Zeit habt ihr euch von eurer Last befreien können. 2 ½ Std. Rackerei für 15 Minuten Spaß – das kenne ich nur von Andrea!img_2585

Die Kinder waren wirklich süß, sind sie aber alle, wenn sie klein sind… also bitte keine Illusion!

Die Begeisterung war vorprogrammiert, immerhin haben wir eine professionelle Pädagogenfront am Start. Ja liebe Freunde, die können nicht nur singen…

Beeindruckend fand ich diesmal Martin mit seinen Hard – Rock – Jesuslatschen und später, ganz naturverbunden, wie Gott uns schuf – barfuss!

Die Crew hat demnächst weniger zu schleppen, Marc braucht eigentlich keinen Amp!

Noch etwas persönliches: Tisie spricht immer gerne vom sogenannten „Edelfan“, das meint er bestimmt anerkennend und als Ehre. Für mich ist es aber eine tiefe Freundschaft geworden. Das wollte ich nur mal klarstellen. Außerdem liebe ich euch gleichzeitig – „alle drei zusammen“!

Mein Dank an Martin, dass Du mir ein wenig Erleichterung auf der Rückfahrt verschafft hast. Du sitzt ab jetzt, wenn ich jemals noch mal fahren sollte, was ich nicht hoffe, ich will mich nämlich immer betrinken, aber wenn, dann bist Du mein Mann auf dem Beifahrersitz. Beim nächsten Mal sind auch Tempos am Start.

Mein Highlight:

Der kleine „Diät Eisbecher“ in eurer tollen Eisdiele – ich komme wieder!

Euer Freund und Erlöser

Ghisus

PS: Was geht da ab, Tisie?

Leverkusen Streetlife, 31. Juli 2009

Liebe Löwinnen,

liebe Löwen,

liebe Löwerkusener,

Isch bin ein Löwe und das auch gut so!

So ein schööönes Burtstagsfest habe isch lange nicht mehr erlebt. hicks. Soviel Gäste und tolle Leif Musik, was der wohl gekostet hat? Hier noch mal ein dickes, voll Liebe triefendes und von Herzen kommendes „ HÄPPI BÖRSDE“img_2535

Und einen ganz besonderen Gruß an das neue, junge Glück, ihr wisstscho wer gemeint ist!!, Hicks, Hicks

Oh, mein Kopf – Aua

Da mus ich jetzt dursch, Tiesi bringt mich um wen die Kolumme nicht zeitisch raus is. Der ist eh schön böse weil ich den mit ner Bierfahne angesprochen habe. Du Mädschen.

Ihr habt euch bestimmt gewundert wraum Mark nicht so wie sonst über die Bühne wirbelte, er stand unter Medikamenten und hat tol gespielet.

Thisi hat wieder viel telefoniert, iergendwann geht das Handy noch in den Spielpausen

Torsten ist ein Ticher, Andrea ein zartes, scheues Reh, Hicks

Mein Heileit:

Muss mir Martin erzählen, ich kann mich an nichts erinnern.

Wer hat mich nach hause gebracht, bitte melden ich möchte mich noch bedanken und entschuldigen.

Wo sind meine Klamotten?

So, ich kann nicht mehr, gähn –

Euer Züscho, äh, Hicks – Ghipunkt – Gähn


Abiball Städtisches Gymnasium Eschweiler, Festhalle Dürwiss, Sa. 27.06.2009

Liebes Abitur!

Du gibt’s uns ein solides Fundament an Wissen. Du bist unser Garant zum Erfolg und Anerkennung.

Aber was ist wenn Du zur Geißel des Kapitals mutierst und Intelligenz nur noch als Ressource für die Wirtschaft zählt?

Dann bleibt immer noch der Ghi -Weg: Erfolg durch Spaß, auch mal auf den Bauch oder das Herz hören, dann klappt´s auch mit dem Nachbarn.

Ein guter Ansatz war das ausgelassene Feiern gestern – es könnte immer das letzte Mal sein!

Singen, Tanzen, Flirten und Bumsen?

Stagediving – vorwärts – rückwärts, eintauchen in ein Meer aus Freiheit, Nähe und Sicherheit, vertrauend auf den sicheren Halt tragender Hände.

Hat funktioniert!

Derweil versuchten Lehrerin Andrea und Referendar Torsten durch überschreiten der abzuleistenden Kilometervorgabe bei großen Bühnen, ihr Salär zu verbessern.

Hat funktioniert!

Eure Gesangseinlagen – hoffentlich war das nicht euer Gesangslehrer – hat uns Allen Spaß gemacht, obwohl die Scheiße gesungen waren – „ Bauch und Herz“!

Hat funktioniert.

Marc „ Die Statue“ hatte seinen zugewiesenen Platz nicht verlassen, obwohl wir zum ersten Mal das Gitter abgenommen haben.

Hat funktioniert!

Tisies langes Gesicht – das Kinn streifte zeitweise den Boden – wurde durch soviel gute Laune und der ein oder anderen willigen Novizin, wieder in eine normale Form gebracht.

Hat funktioniert!

Ich habe mich unter euch nach langer Zeit mal wieder richtig verstanden gefühlt.

- Es war kein Schweiß…

In unserer Band ist eine anspruchsvolle Konservation ja nicht drin – wenn ich da zu einem Thema „ja, tiefer“ sage, assoziiert da keiner – tiefer in die Materie eindringen!

Mein Highlight:

Der Martin, das ist der Mann, der überall was macht – vorne – hinten, auf der Bühne, – oben – unten, auf dem Podest, mit Tasten, Mikro und Saiten – apropos Saiten – der spielt aber auch mit allem, was sich auf die Gitarre aufziehen lässt – hoffentlich reißt dem mal keine dicke E – Saite, da hätte ich Angst um meinen Dickdarm!

Als kleines Schmankerl noch eine kleine Denksportaufgabe:

Reibung + Wärme * XZeit = ???

Die Lösung der Aufgabe bitte an JBH mailen, der Gewinner, oder die Gewinnerin dürfen wahlweise mit Andrea oder Torsten schlafen. Seit der letzten Verlosung stehe ich nur noch für Gang Bangs zur Verfügung.

Euer

Ghibitur

Linden-Neusen, Sa. 13.06.2009

Liebe Königin,
lieber König,
liebe Playboys,
liebe Playmates,
liebe Kathrin,

“ich ficke euch ALLE!!”

Neiiiiin, ich war es nicht, es war Dr. Mabuse, er benutzt mein Gehirn.

Alle waren so lieb und nett zu mir – Du musst sie töten! – geh weg Doktor! img_1472.jpg

Wir erhielten doch den ausdrücklichen Befehl der Spielspitze die Gäste fertig zu machen – was wir auch gerne und mit deutscher Gründlichkeit getan haben.

So wurde es ein Massaker der Fröhlichkeit, bis zum letzten Ton, bis sich kein Tanzbein mehr regte, bis die Theke dicht war. Hier hat sich der Drill von unserem Tisieator und Ober -Jukeboxführer bezahlt gemacht.

Ich konnte mich nur schwer runterholen – obwohl ich das sonst mit rechts oder auch schon mal mit links schaffe. Es war ein harter, erbarmungsloser Rocktrip -  „Always“ habe ich dann auch zuerst in strammer Marsch-Manier intoniert, bevor mich das Tisielein wieder lehrte meine Gefühle zu zeigen. Ich habe doch so viel zu geben…

Alle, die am nächsten Tag tot waren haben es doch nicht anders gewollt. Nicht wahr Herr Black? „Er ist nicht dein Freund, töte Ihn!“

Aber das tollste war unser Ankleide-Haus. Es war riesig, sogar mit Licht und nur für uns. Nicht so ne schäbige Umkleide wie sonst üblich. „Die wollten euch nur nicht nackt sehen, töte sie!“

Aber die kleine Denise, die sich mir so hingegeben hat. „Die wollte nur Deine Gitarre, töte sie!“

Weg, weg, weg!!!

Ah, mein Highlight:

Frühstück, ja wirklich Frühstück, bei Kathrin! Es war wunderbar! So was gab es im Heim nur zu Weihnachten. Leider konnte ich an der Zombie-Chordarbietung nicht mehr teilhaben – ich musste weg.

Geilenkirchen Beeck, Königsball mit Carina – Sa., 06.06.2009

img_1329.jpg Liebe Carina,

es ist für mich so, als ob es niemals vorbei gewesen wäre. Ich habe Dich so vermisst. Mir ist jetzt klar, dass DU die Einzige für mich bist. Das mit Deiner Schwester war nichts Ernstes, der Sex mit Dir war immer besser und Du singst auch besser als die – bei der ist doch der Lack ab.

Scheiß was drauf was die Leute reden, was sind schon 30 Jahre Altersunterschied – wir gehören zusammen. Außerdem bin ich groß und reich.

Willst Du mit mir gehen? Bitte ankreuzen!

Ja                                      nein

Wenn ich keine Antwort erhalte zählt das als JA.

Bitte beeile Dich.

In Liebe

Dein Ghiboy

Oh verdammter Mist, jetzt habe ich Tisie den Brief, der für Dich bestimmt war, gemailt – so wie ich den kenne, setzt der den ins Netz. Meine Kolumne kannst Du löschen. Ich bin so durcheinander, aber wir hätten es auch nicht länger verheimlichen können.

Hehlrath – Rock-Night, Fr. 05.06.2009

Liebe Rock-Night!

Ich bin ein Rocker – und das ist auch gut so!

Was haben wir losgerockt, dagegen sind Ramstein und Judast Priest Tanzkapellen.Bei unserer Hommage an PUR, eine der härtesten Deutschrock Bands, flippten die Leute total aus. Es kreischten die Gitarren und die Bässe dröhnten den Schwermetall Fans wie eine Wand entgegen.  img_0652.jpg

Auch Klassiker der Death Metal Szene durften nicht fehlen. Wir zelebrierten die Hymne ÜBER DEN WOLKEN, gewidmet einem der größten Politiker und Vorbild für alle Fallschirmspringer, Jürgen Möllemann.

Für alle Freunde der ruhigeren Gangart spielten wir was von Queen, den Ärzten, AC/DC und Van Halen, damit die Schmusefans auch auf ihre Kosten kamen. Zu meiner besten Rock Zeit hätten wir solche Zugeständnisse niemals gemacht, da ging es immer nur voll in die Fresse, so wie bei den Rockröhren von ABBA.

Andrea, unsere Bandmatratze, schickte mich zwischendurch aus unserer Umkleide, weil sie heiß auf Tisie war und Lust auf einen Quickie hatte. Jetzt wusste ich wieder was echter Rock´n´Roll ist. – Deswegen hat sich das dritte Set auch etwas verzögert. An alle Frauen, die diese Zeilen lesen: Kommt einfach mal zwischendurch oder nach dem Job zu uns rein, dann hat Andrea nicht soviel Aua. Und wer sexuelle Probleme hat, kann sich vertrauensvoll an unseren Band – Psychologen Torsten E. wenden.

Mein Highlight: Ich habe liebe Freunde aus alten Tagen wieder getroffen, hoffentlich nicht zum Letzten mal – die haben teilweise mein Alter.

Keep on rockin´, Euer großer, charismatischer

George W. Ghibush

Wegberg, Pfadfindertreffen der DPSG, 31.05.2009

Liebe Pfadfinder!

Ja, 01Topf09 – ALLES DRIN!!! gut gewürzt, “es hat leckere geschmeckete”.

Für mich war es eine völlig neue Erfahrung – keine Schlägereien, keine Alkoholleichen und keine Kotzflecken in den Ecken. Ich wurde mal nicht als Sexobjekt, sondern als Künstler geachtet.

img_0593.jpg  Das ging ab wie die Wutz. Kein Vergleich zu den  Spielunken und Etablissements mit recht fragwürdigem Charakter wo wir, Dank Tisie, meistens landen.

Eh, STOP! Was steht da als Hinweis zur Kolumne? – ZUGANG AB 18!!! Du bist doch höchstens 14 und der Bart ist unecht. Aber ich kenne Euch, das ist doch wie eine Einladung zur Piepshow und die Neugierde ist stärker. Habe selber zwei „Kanten“.

Also, sofort raus hier!

Das gibt es doch nicht, hier hört auch keiner auf mich.

Dann werde ich mich mal bremsen. Das fällt mir diesmal mehr als leicht. Außer einem halbnackten Rambo Zambo, der uns immer vor die Linse lief, gibt es eh nichts Spektakuläres zu berichten. Torsten wurde Mitglied in der Junior – Stufe, er muss nur noch was wachsen. Andrea bekommt einen Job als Lehrerin in Wegberg.

Marc wird Hilfspfarrer, da klappt es auch wieder mit dem Beten. Martin frisst keine kleinen Kinder mehr. Und ich schreibe nur noch Kinderlieder.

Mein Highlight – ALLES!

Vielen Dank für die Einweisung in die Mysterien der Pfadfinder, wir haben gelernt!

Ghiwolf, von der Jukebox Staffel


Jugendsport Wenau “2. Rasenfete”, 30.05.2009


Lieber Fussball!

Du bist rund – und das ist auch gut so!

In Wenau war es dann auch eine runde Sache, ohne Ecken und Kanten.

Andrea verkuppelte mich schon nach unserem zweiten Song an nicht eine, nicht zwei, nicht drei, sondern an 5!!!img_0411feurige Damen. Da muss selbst ich schlucken -  habe dann auch schnell klargestellt, dass ich für Sex nicht zu haben bin, höchstens für einen „Clinton“!

Nach einem frustrierten Tag, es ging so einiges schief, habe ich mich so richtig auf eine Massenkeilerei zwischen rivalisierenden Vereinen gefreut….. war wohl nix…. die tanzten und sangen nur die Lieder mit. Außer den gewohnten Tränen gab ich deshalb auch mein Blut. Die Saiten glänzten feucht rot und ich geriet in einen regelrechten Blutrausch. Danke an unsere lieben Fans. Die informierten unseren Sani, der prompt mit Gafa Tape und Tempo zur Stelle war.

Beeindruckt hat mich gegen Ende ein einsamer Barde, der eine Eigenkomposition – Vers und Refrain: „WENAU SCHEISSE“ – auf sehr emotionale Weise dar brachte. Da war selbst der kalte Tisie, als ehemaliger Fussballer, zu Tränen gerührt. Schade, dass der Künstler von seiner Freundin gestoppt wurde…

Mein Highlight: Andrea taut langsam auf – Sie hat auf Ihr verbrieftes Recht, eine eigene Damenumkleide zu nutzen, verzichtet und sich beim gemeinen Musikervolk umgezogen. Marc gab Ihr Sicherheit, indem er solange die Wand nach Flecken absuchte. Der Anfang ist gemacht, wir sind doch EINE GROSSE FAMILIE!

Abpfiff

Schiri Ghilaus
Der Bestechliche

Nothberg, 21.05.2009

Lieber Vatertag!

Nach einer langen Schreibblockade, es war vor einem Jahr, als mir ein Bleistift auf den Fuß gefallen ist und das bei mir heftige Panikattacken auslöste, versuche ich nach Drängen meines Therapeuten wieder einen Stift in die Hand zu nehmen.

Liebe Väter, ja,  ich bin auch einer von Euch. Meine Kinder wissen es zwar nicht – ich bin der, von dem das Taschengeld kommt – aber Alice gibt mir ihr Ehrenwort, dass ich höchstwahrscheinlich und ziemlich sicher als leiblicher Vater vielleicht in Frage komme.

Nun schnell zum Gig: Mir läuft schon der Angstschweiß in die Augen.

Ich hab mir gedacht – bevor ich mit einer Kutsche im Graben lande, spiele ich lieber mit meiner Truppe. Von denen hat noch keiner „ernst“ gemacht. Zuerst Schule, dann Studium und jetzt die Weltwirtschaftskrise – aber danach!! Sind trotzdem alle ganz OK.

Nach einem „Extrem – Blitz – Schminking“ von Torsten (wie er das nur macht) ging es nach einer lockeren An-Moderation auf die Bühne. Das vorhergesagte Unwetter blieb aus – Andrea hat wohl doch mit Petrus geschlafen – das ist Einsatz! Dafür gab es ein Soundbeben und es peitschte ein Sturm aus Hits über die dichtgedrängte Menge. Mein schönster Moment war, als Andrea ihr goldenes, glänzendes Haar über mich ausbreitete und mich den Alltag für eine kurze Weile vergessen ließ. Danke, dass Ihr alle, egal ob echte Väter oder Theoretiker, mit uns gefeiert habt. Ihr ward toll!!

Ghirus