Mai

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Martina, Martina, Martina… lalala

Von Tisie

Destintation Drove: Die Drover Landjugend feierte den längsten Gartenschlauch der Welt. 100m Gummirohr waren feierlich auf dem Dorfplatz ausgestellt worden. Und wir sollten eben solches Ereignis musikalisch erschüttern. Volltreffer.

Die Clique um Tuffi Esser brach pünktlich im Nirgendwo auf. Nirgendwo? Ja Nirgendwo, dahin bin ich nämlich Samstag morgen umgezogen und die Posse stand vollstramm und mit ganz enger Mütze um 8 Uhr auf der Matte, um meine Möbel 10 km weiter Richtung Osten zu verrücken. Habt Ihr sensationell gemacht. Ein großer Dank gebührt Euch Helden. Anschließend brachen die Ganoven nach Drove bei Nideggen auf. Taxi Kopp machte ordentlich Meilen, während der Rasselöwe Andrea an der improvisierten Stange auf dem Wagendach Ihre Erfahrungen erweiterte. Aus dem Radio gab es dazu “Last night the DJ saved my life”. Ein Hit aus den 80ern, wie Marc. Unter großem Getöse landeten die Allierten in Drove zur Befreiung der Drover Dorfjugend mit echtem Rock´n´Roll. Man hatte uns wohl schon erwartet. 24 leicht bekleidete Mädchen wiesen uns den Weg zur Bühne, in dem sie selbigen mit frischen Rosenblüten vor uns ebneten. Alle Daumen Hoch. Doch was war das? Wir hatten Marc unterwegs irgendwo verloren. Jesus. Das muss uns beim Tanken passiert sein. Der Typ sagt ja auch kein Wort. Furchtbar. Doch es gab keinen Weg zurück. Wir mussten auf die Mission McGyver setzen. Tuffi machte schnell Nägel mit Köpfen. Mr. Recruiter schleppte 3 Typen an, einer war glaub ich ne Frau. Alle 3 behaupteten standfest schonmal entfernt mit Musik in Berührung gekommen zu sein. Der erste sagte, dass seine Mutter in der Musikschule putzen würde, der zweite besaß wohl mal ne Schallplatte (großes Raunen in der Runde) und der oder die Dritte hatte Zähne, durch die der Wind die tollsten Melodien blies. Da sich das nur an wenigen Stellen disharmonisch anhörte, entschieden wir uns für diese ausgefallene Type. Wir nannten Sie Martina. Zur Strafe, weil Taxi Kopp so ruckelig gefahren ist.

Martina gab am Bass alles und Drove dankte es ihr mit frenetischen “Martina, Martina” Gesängen. Verrückte Leute, diese Drover. Drove ist übrigens der Namens-Patron für die bekannte Health Care Marke. Sie alle kennen: Drove Women – Für die Haut, vor der´s Dir graut.

Egal. Eine Party der Superlative sollte unsere Beine erweichen lassen. Jede Menge Flüssiggas spülte sich durch die Bühnenkatakomben. Unsere Freunde Fernet, Johnnny, Jack und Metaxa spülten die Schläuche frisch und eine Ladung Normalbenzin hatte es ebenfalls in die Startaufstellung geschafft. 10 Stunden lang spielten und sangen und bassten wir so, was die Flöte hergab. Herrlich. Tuffi Esser war in extatischem Zustand. Kurz bevor er aber ein Feuer im Backstage Bereich legen konnte, war Fire-Fränkie zur Stelle und machte mit ordentlich Flaschengeist Marke Küstennebel der Pyroshow ein Ende. Jubel, Trubel Heiterkeit. Drove entdeckte den Rock´n´Roll für sich. Yeah Motherfucker! Kurz vor Morgengrauen tauchte Marc auf einmal total abgehetzt auf und meinte: “Hey Jungs, sorry, aber habt Ihr schon den Soundcheck hinter Euch?” Taxi Kopp darauf ganz lässig: ” Nee, die Jungs bauen gerade noch auf, in ner halben Stunde geht´s los. Zieh Dich schonmal um,” schob seinen Schlüssel ins Zündschloss und gab ordentlich Pferdchen Richtung Gasthaus zur Golden Möwe. Schließlich hatten wir ne Tischreservierung im Premiumbereich. Immer kommen lassen. Si amore, si samba.

Eure JBH feat. Martina

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