Von Tisie
Alle Höllenhunde. Das schwarze Loch verfärbt sich. Ein Licht ist in Sicht. Nach dem Frühjahrsputz geht es endlich wieda rauf uffe Kanzel. Et wird jerockt.
Nächste Woche schon. Die Waffen sind gereinigt, die Tanzstangen auch und die gestählten Körper wollen wieder Frischfleisch sehen, damit der Geist beglückt wird. Taxi Kopp hat den ganzen Winter Need for Speed auf der Playstation gezockt, damit er nicht aus der Übung kommt. Er stammelte auch irgendwas davon, dass er das Chassis tiefer gelegt hat oder sowas. Stabileres Fahrwerk und so Sachen. Er muss ja jetzt 7 Helden eskortieren. Hat die Karre auf jeden Fall am Start wie nix Gutes. Wir alle haben sie vermisst, die in Rosenöl getränkten Velour-Bezüge, die Apfel-Wunderbäumchen, und die Karbon-Matte unter den Pedalen.
Letztere ist besonders wichtig für die schnellen Fusswechsel auf den Hochgeschwindigkeitsfahrten. Nicht auszurechnen, wie oft wir die Karre schon in die Leitplanken genagelt hätten, wäre da nicht diese Karbon-Fussmatte. Alle Racer-Daumen hoch. Seit Wochen arbeiten die Show-Praktikanten (Foto) gutgelaunt (leider kein Foto) an unserem Equipment. Wir müssen nicht mehr selber spielen. Ist jetzt wie beim Pianospieler im Phantasialand – sobald Du mit dem Gewehr auf Martin anlegst, fängt dat Klavier an zu spielen. Cool ne? Lässt mehr Platz und Raum für eine ausgefeilte Bühnenshow. Also am Ende quasi sozusagen für Euch. Mal schauen, ob wir Euch noch mit dem ein oder anderen Schmankerl überraschen können. Carina singt übrigens wieder bei uns. Ah…. wusstet Ihr schon, jetzt aber nackt!. Habt ihr aber nicht von mir. Is quasi secret service. Ok. Wat noch? Wir spielen jetzt auch “Hey Jude”……wußtet Ihr auch schon? hm… gut…hm…… Roy Black ist tot. Jaaaa, gut, der war doof. Was ist denn damit?: Ghi ist hetero! Ich wußte, ich kriege Euch. Ihr seid halt alle empfänglich für brandheiße RTL II Action News. Bäh. Also dann ran an die Buletten und fleißig auf die Röhre gespuckt, wir sehen uns am 30.04. im Klejbors. Der Besuch unserer Konzerte versetzt Euch nicht automatisch in die Verpflichtung diese auch sensationell zu finden. Keine Sorge. Es wäre Euch aber dringend angeraten.
Bis bald,
Eure Helden
Von Tisie
Taxi Kopp knallte mit ordentlich Pferdchen Richtung Flughafen. Nach dem Motto “Wer später bremst ist länger schnell”, enterten wir rechtzeitig das Gate und checkten fleißig ein. Destination Vaals. Der ganz große Auslandseinsatz. Flieger hob pünktlich ab, doch was war das? Die Landung alles andere als Bilderbuchserie. Der Flieger setzte unsanft auf und schlingerte über die Landebahn. Leichte Panik in Reihe 18. “Bremsen”, kreichte unser kreidebleicher Rasselöwe. Und Ghi bellte Richtung Schaffnerkabine: “Hast Du Kamelkacke im Tank oder watt?” Ghi hatte eh die ganz dicken Drähte am Hals. Seine Tagesration an Kokain und bulgarischen Spirituosen wurden bei der Kontrolle beschlagnahmt und jetzt lief er auf Reservetank. Überhaupt nicht gut!! Am Exit empfingen uns dann ein paar leicht bekleidete, ofenwarme Hostessen. Auf jeden Fall gut!! Sie geleiteten uns in die für uns bereitstehenden Gangsterkarren. Die 50 Cent Gedächtnis-Mühlen cruisten uns schnurstracks in den Konzertsaal in Vaals auf dem Dreiländerpunkt. Hier begrüßte man uns mit großem Hallo. Betanzbare Rasselöwen wurden uns vom Manager versprochen und er hielt Wort. Die Partymeute, alles ausgewiesene Weißkittel mit Roten Kreuzen auf dem Popo, kochte ein ganz heißes Süppchen. Wir garnierten den Zaubertrank mit ein paar vorzüglichen Klassikern aus Omas Plattenschrank. Sing Halleluja. In einer der kurzen Pausen ging dann auch tatsächlich der totgeglaubte Hoffnungsschimmer über Torstens Haupt auf. Seine sündhafte Französin offenbarte uns die Bedingungen für eine zügellose Wohngemeinschaft zwischen Ihr und eben Torsten. Er dürfe sich ausserhalb der Schlafkoje nie wieder körperlich betätigen,
und gespült werde nur an einem Dienstag im Mai. Wir verdrückten alle heimlich ein Tränchen. Sollte es denn wirklich noch Hoffnung für diesen kleinen Menschen geben? Es scheint so. Ghi schmiss prompt den Tisch um, richtete sich drohend auf, fletschte die Zähne in die Runde und schrie: “Steht auf Ihr Scheißkerle, wir haben ein paar Weiber klar zu machen, mir nach!” Bei “Weiber klar…” saß schon niemand mehr und wir checkten auf dem Dancefloor ein. Ein paar geübte Moves von Marc, laszive Hüftschwünge von Taxi Kopp und schon zogen ein paar ansehnliche Miezen die ersten Nummernzettel. “Wie beim Verkehrsamt”, schüttelte der Rasselöwe neidisch den Kopf! “Nur mit mehr Verkehr”, konterte Marc mit zugekniffenem Auge. Erste Bundesliga, unsere Spasstruppe, mit definitiv großen Ambitionen auf die Champions League Plätze. Wir gingen zwischendurch auch kurz nochmal unserem Job nach und heizten den Partyjüngern ordentlich die Hose auf. “Geht das auch auf Rezept?” schrie ein sichtlich glücklicher Veranstalter. Ein wunderbarer Auslandseinsatz zur Förderung der deutsch/niederländischen Verständigung ging zu Ende. Marc gab ordentlich Zunge bei einer scharfen Scharfen. Und Ghi imponierte ein paar jungen Hühnern, in dem er ein ums andere Mal seine Fingertechnik präsentierte.
Besondere Formkomnisse: Alles.
Randnotiz: “Private Luca” (nein, kein neuer Pornostreifen aus den “Ghi&Klitoris TV-Studios”) machte guten Ton und Tim hielt ihm die Lampe. Jugend forscht. 17, Single, scharfe Haare. Alle Daumen hoch.
Macht´s alle gut solang´. Wir sehen uns bald wieder. Oder Ihr fühlt uns einfach. Wie Ihr wollt.
Captain Iglo feat. Tuffi Fischstäbchen
Von Tisie
Na also, ging doch. Die Trennung auf Zeit klappte prima. Der erbraunte Rasselöwe legte ne heiße Sohle aufs Stimmband-Parkett und ich, ja ich, ich hab mich entspannt zurückgelegt und den Abend mit meinen Ex-Kollegen sichtlich genossen. Aber mögen die Spiele vorne beginnen. Ich war so aufgeregt nach all den vergangen Mondphasen, dass ich es nicht erwarten konnte. Ich empfing Taxi Kopp schon innerlich unruhig auf der Strasse wartend, aber äußerlich lässig mit verschränkten Armen. Taxi Kopp indes knallte mit gewohnt beachtlichen Pferdchen die Strasse rauf. Bei sommerlichen Temperaturen rockergerecht mit ausgestrecktem Arm aus dem offen Fenster und Stinkefinger für meine Nachbarn. Endlich normale Leute. Die anderen Helden waren im Taxi versammelt und wir gaben uns die Hohe Fünf und klatschten wie gewohnt die nackten Popos aneinander. Ein Ritual, von dem keiner mehr weiß, wie es entstanden ist. Egal. Wir gaben Schwarzgummi Richtung Süden nach Mexico City. Im Beeck-Favelas-District spielten wir endlich wieder vereint zu viel Tequila und einigen Metaxa Polonaisen auf. Ich liebe es. Am Anfang hielten sich die Amigos aus Beeck noch sichtlich zurück. Doch schon bald hatten wir ein paar amtliche Tanzbodenfeger am Start und die hungrige Partymeute zog das ganz flinke Tanzbein aus der Buchse. Ein paar amtliche Rasse-Senioritas waren hier am Start. “Die sind ein klarer Fall für die Sitte!” murmelte Ghi unentwegt mit tiefer Anerkennung.
Was wir Ghi jetzt erst verrieten: Im Vertrag standen diesmal nicht nur frische Kaltgetränke und warme Buletten, sondern auch Zugang zur freien Auswahl an mexikanischen Chickas. Access all Areas, hehehe. Doch bei der Affenhitze in dem Laden war an schmusige Zweisamkeit nicht zu denken. In den Setpausen fönten wir unsere Klamotten trocken. Naja, und so waren dann bei aller Unachtsamtkeit die besten Senioritas leider schon vergeben. Torsten war aber eh mit eigenem Wasser ans Meer gereist und Marc stellte klar, dass rassige, junge, wilde und willige Mexikanerinnen nicht in sein Beuteschema fallen. Ich schlug ihm aufmunternd auf die Schultern und verwies auf unser Weihnachtskonzert im Seniorenstift. Jeder, wie er mag. Ach, irgendwie waren wir alle glückselig uns alle wieder zu haben. Nur Ghi fummelte unentwegt an einer deutlich ins Alter gekommenen Tortilla-Bäckerin herum. Da macht ihm keiner was vor. Ganz großes Verführerkino in Sascha-Hehn-Manier bei Ruhepuls 45. Ein Echter Emo-Zorro. rrrrrrr. Ein feuriger Abend ging zu Ende und sichtlich zufrieden stiegen wir ins Taxi Kopp, der uns zu neu arrangierten Guantanamera-Klängen in die heimische Pofe brachte. Heimisch ist es, wenn man weiß, wo man hingehört. Wir sehen uns.
Macht´s gut solange.
Die JBH-Selecao!
Von Tisie
Alle Höllenhunde, Taxi Kopp rast durch den Sommer immer schön mit geeichten 200 Stundenkilos. Letztens fragte ihn jemand, ob er nen Tempomaten hätte. Kurze Antwort: “Klar, immer Anschlag!” Gut so. Leider hat er beim letzten Anflug Marc und Ghi angefahren. Beide werden gerade frisch renoviert von Doktor Sommer. Derzeit schieben Sie sich gegenseitig durch die Flure. (Sie Foto links) Was gibt es zu sagen zum Sommer? Nix, er ist verdammt geil. Neues Programm kommt gut an (ich wußte, dass die Kinder auf die Mäuse-Striptease Nummer von Marc abfahren) und in Pier erlebten wir ein Maifest der Superlative. Gut, wenn ich in nem Dorf leben würde, dass aussieht wie ein Center Park, dann würde ich mich auch auf dreckigen Rock´n´Roll mit uns freuen. In Ghi´s Birne kommen mittlerweile nicht nur 2, sondern nun sogar 3 Drähte aneinader. Der Funkenschlag ermöglicht uns eine nie da gewesene Pyroshow. Danke Dir. Leider führen die Nebenwirkungen zu zahlreichen Irritationen im Publikum und jetzt sogar hier im Netz. Er singt und weint jetzt Songs nach. Abscheuerlich. Ehrlich. Doch die leicht bekleideten russischen Mädchen scheinen drauf zu stehen. Schließlich sind in Ihrem Land auch alle Männer haarig und hässlich (Siehe Foto rechts). Ghi ist ein echter Leningrad Cowboy. Und die sind unermesslich reich. Das funktioniert
immer. Torsten ist jetzt Papa. Also nicht nur von Marc, sondern auch noch von jemand anderem. Er vermischt sein Privatleben aber nicht mit dem Showbuiz, daher halte ich mich zurück und verrate keine schmutzigen Details. Andrea sieht rot…. gut aus. (Siehe Foto) Findet Marc. Seine Zunge tänzelt immer von Song zu Song näher an Ihre frisch gefrenchten Pornonägel ran. Wenn er sie erreicht hat und der Rasselöwe den Schleim auf den Zehen spürt, tritt sie sanft aber bestimmt zu. Darauf steht Marc total und guckt mich dann immer weit aufgerissenen Augen an und brüllt:”Aaaaaalllllttteeeeeer!” Einmal Rocker, immer Rocker. Gut so. Zu mir: Nach 11 Jahren JBH hab ich mich
entschlossen Urlaub zu machen. Freundlicherweise trommelt Nils in der Zwischenzeit. Aber was macht der Depp mir für Schwierigkeiten…ts.ts.ts. Der sieht nicht nur besser aus, der riecht auch besser und lacht zwischendurch. Kurz: Er macht mir alles kaputt. Die Aufbaucrew tanzt während des Aufbaus, die Band lacht und hat Spass an der Musik, der Tonmann geht aufrecht und die Veranstalter wollen uns nächstes Jahr wieder buchen. Das geht so nicht. Ehrlich. Die brauchen Führung. Vertraut mir. Aber noch nicht. Ein bisschen Ruhe brauche ich noch. Und die Seychellen sind doch sooooo schön. Im August zum Tusch-Alarm in Düsseldorf könnt Ihr die kleinen Helden noch einmal in lockerer und freier Unbeschwertheit erleben, aber ab September ist Schluss im Schacht. Es lebe die Diktatur.
Die allerliebsten Grüße,
Euer Tisielein
Von Tisie
Halleluja my lovely mr. singing club. Was für ein gesegnetes Wochenende liegt da hinter den Rücken der einsamen Helden. Es war alles dabei. Große Gefühle, Fussballplatz, Stromausfall, häusliche Gewalt, Stiefel-Fetisch, Alarm für Cobra 11 und eben Ghi. Doch die Spiele sollen vorne beginnen. Freitag waren wir im Talbahnhof und zelebrierten die Denkfeier zum 15 Jährigen Stell Dich ein einer bekannten Fernsehsendung namens ToolTime. 40 knackige Toolboxer scharten sich um die Bühne, um unseren Tim Taylor alias Marc Schmitz frenetisch zu feiern. Eine ausgelassene Bande, diese TB´s, die das Herz am richtigen Fleck trägt. Weiter so. Zwischendurch traten die RT`s auf. Nein, die haben nichts mit Rettungswagen oder Kräften oder sowas zu tun. Nein, das sind die Regimentstrompeter. Kennt Ihr nicht? Ich schon. Dort hab ich trommeln gelernt. Zitat Harry Klauke (damaliger Ausbilder): Jido, Du musst da so spielen : Dum Dum Dum DuDuDuDu Dumm dadadada Damm. Kapiert? Ich damals auch nicht. Dabei fuchtelte er wild mit den Armen umher. Ach. Eine schöne Zeit. Die RT´s gaben jedenfalls einen bunten Strauss festlicher Melodien Preis und verabschiedeten sich unter großem Hallo in der Handwerker-Szene. Höhepunkt des Abends war… war… ja war… mir fällt keiner ein. Alles war super. Weiter so, und solltet Ihr den Laden nicht bis zum 20 Jährigen abfackeln, na gut, ja, dann spielen wir auch nochmal für Euch. Kein Ding.
Samstag dann Abstecher in den Lufkurort Schevenhütte. Oder wie mein langjähriger Freund und schulischer Weggefährte Lars Krüger immer sagte: 7 Kneipen auf 700 Einwohner. Respekt, geht doch. Ja Ghi, brav…. würg.
Entsprechend “motiviert” enterten die Schevenhütter Ihr Zelt und gaben dem Zeltboden gleich die Sporen. Rassige Raubkatzen und gestiefelte Kater schnurten zu vielen unserer dargebotenen Hits. Die Hitze aus dem Publikum war auf der Bühne fast nicht zu ertragen. Schevenhütte hielt die Fahne aller Maigesellschaften hoch und wurde seiner Rolle als gallischer Rebell voll und ganz gerecht. Ihr seid einfach immer in Feierlaune. Respekt und alle Daumen hoch. Was Viele ja noch nicht wissen. Ein Insider aus Euren Reihen darf ja seit ein paar Wochen unser königliches Material auf und wieder abbauen. So wachsen wir alle noch mehr zusammen. Sorry, ich muss mir mal ein Tränchen wegdrücken. So, manchmal hat man irgendwie keine Lust mehr weiterzuschreiben…. Ach Mann…. Ich hör einfach auf…. Vielleicht mach ich gleich nochmal weiter….. Glaub ich aber nicht.
Schö und bis bald vielleicht.
Eure ToolBox Heroes
P.S. Teil I von Ghi´s Kolumne ist online.